Schwefelgewinnung und Verarbeitung

Nachstehend eine Kupferstichtafel in der Encyclopédie méthodique (oder Encyclopédie Panckoucke), die die Schwefelaufbereitung und seine Formgebung zu Stäben oder „Kanonen“ detailliert beschreibt. Dieser historische Vorgang umfasste die Reinigung und Verfestigung von Schwefel, insbesondere für die Verwendung in Schießpulver.

Schwefelverarbeitung:
Rohschwefel wird geschmolzen, gereinigt und anschließend in Formen (oft aus Holz oder Metall) gegossen, um feste Zylinder, sogenannte „Schwefelkanonen“ oder „Schwefelblumen“, zu formen.

Formgebung zu Kanonen:
Dies bezeichnet die Verfestigung von geschmolzenem Schwefel zu Stäben (Kanonen), um den Transport und das anschließende Mahlen zu erleichtern. Der Begriff „Kanonen“ beschreibt hier die zylindrische Form des fertigen Produkts.

Anwendung:
So verarbeiteter Schwefel war, zusammen mit Salpeter und Holzkohle, ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Schießpulverherstellung. Dank seines niedrigen Schmelzpunkts und seiner schnellen Reaktion diente er als Brennstoff.

Die Stiche zeigen handwerkliche Techniken des 18. Jahrhunderts zur Umwandlung von gewonnenem Schwefel in ein Produkt, das von Artilleristen oder Schießpulverherstellern verwendet werden konnte.

Schwefelgewinnung
Gewinnung von Schwefel im 18. Jhd.
Verarbeitung von Schwefel
Verarbeitung von Schwefel im 18. Jhd.